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Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug

BeleuchtungseinrichtungenBeleuchtung am Fahrzeug:

Sehen und gesehen werden!

In erster Linie sorgt die Fahrzeugbeleuchtung für bessere Wahrnehmung  im Straßenverkehr. Jede davon hat eine klare Aufgabe und wird je nach Situation eingesetzt.

Tagfahrlicht
Das Tagfahrlicht sorgt dafür, dass Fahrzeuge auch am Tag besser erkannt werden. Es schaltet sich bei vielen Autos automatisch ein, sobald der Motor läuft. Es leuchtet vorne weiß und verbessert die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Standlicht (Begrenzungslicht)
Das Standlicht zeigt die Umrisse eines Fahrzeugs an, wenn es steht oder bei schlechter Sicht. Es reicht nicht aus, um selbst gut sehen zu können, sondern dient hauptsächlich dazu, von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden.

Abblendlicht
Das Abblendlicht ist das wichtigste Fahrlicht. Es wird bei Dunkelheit, Dämmerung oder schlechter Sicht verwendet. Es leuchtet die Straße gut aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Fernlicht
Das Fernlicht sorgt für eine besonders weite Ausleuchtung der Straße. Es wird außerhalb geschlossener Ortschaften eingesetzt, wenn kein Gegenverkehr kommt. Sobald andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden könnten, muss wieder auf Abblendlicht gewechselt werden.

Nebelscheinwerfer
Nebelscheinwerfer helfen bei starkem Nebel, Schneefall oder starkem Regen. Sie leuchten die Straße breit und niedrig aus, damit man die Fahrbahn besser erkennen kann.

Schlussleuchten
Die Schlussleuchten befinden sich hinten am Fahrzeug und leuchten rot. Sie zeigen nachfolgenden Verkehrsteilnehmern, dass ein Fahrzeug vor ihnen fährt.

Bremslicht
Beim Bremsen leuchten die Bremslichter hinten deutlich heller rot auf. Dadurch erkennen nachfolgende Fahrer sofort, dass das Fahrzeug langsamer wird.

Reflektoren
Reflektoren sind Rückstrahler ohne eigene Lichtquelle. Sie reflektieren das Licht anderer Fahrzeuge und machen ein Fahrzeug auch dann sichtbar, wenn die Beleuchtung nicht eingeschaltet ist.

Nebelschlussleuchte
Die Nebelschlussleuchte ist ein sehr helles rotes Licht hinten am Fahrzeug. Sie darf nur bei sehr starkem Nebel eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt.

Kennzeichenbeleuchtung
Das Kennzeichenlicht beleuchtet das Nummernschild von hinten weiß, damit es im Dunkeln gut lesbar bleibt.

Blinker
Die Blinker zeigen an, dass ein Fahrzeug die Richtung ändern möchte, zum Beispiel beim Abbiegen oder beim Spurwechsel. Sie leuchten gelb und machen andere Verkehrsteilnehmer auf das Vorhaben aufmerksam.

Warnblinker
Der Warnblinker schaltet alle Blinker gleichzeitig ein. Er wird genutzt, um andere Verkehrsteilnehmer vor einer Gefahr zu warnen, zum Beispiel bei einer Panne oder einem Stauende.

Bedeutung der Lichtfarben
Im Straßenverkehr haben die Farben der Beleuchtung eine feste Bedeutung.
Rot steht für Stopp oder Gefahr, Gelb bedeutet Achtung, und Weiß sorgt für gute Sicht nach vorne.

Anordnung der Farben am Fahrzeug
Auch die Position der Farben ist eindeutig geregelt:
Nach vorne leuchtet das Licht weiß, an der Seite gelb und nach hinten rot. Dadurch kann jeder Verkehrsteilnehmer sofort erkennen, in welche Richtung ein Fahrzeug unterwegs ist.